Derbysieg gegen Tulln!

SPUSU CHALLENGE / Der UHC Hollabrunn gewinnt ein turbulentes Derby gegen Tulln mit 30:28 (19:10)!

In der achten Runde trafen Kljajic & Co. erstmals überhaupt auf Bundesebene auf den Bezirksnachbarn aus Tulln. Die Rosenstädter hatten als Aufsteiger ihre bisherigen vier Punkte alle auswärts gesammelt. Dementsprechend gewarnt bzw. konzentriert ging man im UHC-Lager auch in dieses Derby.

Vom Anpfiff weg versuchte man die Gäste aggressiv unter Druck zu setzen. Dies gelang auch über weite Strecken. Schlussmann Thomas Spörk präsentierte sich sehr stark und auch seine Vorderleute agierten sehr kompakt. Im Angriff lief der Ball flüssig durch die Reihen und fand wiederholt sein geplantes Ziel (11:5 – 19. Min.). Vor allem ihren Schlussmann Mario Vizvary, der mehrfach brillierte, hatten es die Gäste zu verdanken, dass sich der Rückstand einigermaßen in Grenzen hielt. Dennoch rollte die UHC-Maschinerie unaufhaltbar auf das Tullner Gehäuse zu und hinterließ im ersten Abschnitt neunzehn Mal einen zählbaren Eindruck – Pausenstand: 19:10.

Der Pausentee dürfte Prokop & Co. jedoch nicht geschmeckt haben, da man den Schwung der ersten Spielhälfte komplett vermisste. Trainer Ivo Belas brachte zunächst viele Bankspieler zum Einsatz, die sein Vertrauen aber nicht wirklich rechtfertigen konnten. Im Angriff wurde nun zu überkompliziert kombiniert, technische Fehler eingestreut und die Deckung erinnerte auch zunehmends an den berühmten Schweizer Käse – löchrig und weich. So gelang es Tulln, sich doch nochmals ins Spiel zurück zu kämpfen und auf Schlagdistanz zu kommen (25:23 – 51. Minute).

Coach Belas reagierte erneut darauf und brachte die Stammformation zurück ins Spiel. Ein Doppelschlag von Markovic und Kljajic sorgte zunächst wieder einmal für eine etwas beruhigendere 27:23-Führung (54. Min.). Obwohl die Gäste bis zum Schlusspfiff beherzt dagegenhielten, brachte man die beiden Punkte gekonnt über die Crunchtime und ins Trockene. Der 30:28-Sieg war zwar letztendlich kein Glanzpunkt, über sechzig Minuten gesehen, aber mehr als verdient.

Fazit: Einmal hui, einmal pfui. So könnte man zusammengefasst das Derby analysieren. Der stärksten Spielhälfte der Saison folgte ein ausgesprochen durchschnittlicher zweiter Durchgang. Ungeachtet dessen hat man die vorgegebene Aufgabe erledigt und konzentriert sich nun auf das bevorstehende Wochenende, das zwei Partien mit sich bringt. Freitags gastiert man in der Hollgasse bei den jungen Fivers. Nachdem der Erstligist erst samstags ran muss, ist davon auszugehen, dass sie mit dem kompletten Kader und Verstärkungen von „oben“ antreten werden.

Sonntags trifft man um 15.45 Uhr (Tellgasse) in der ersten Runde des österreichischen Cups auf die Landesligamannschaft von Westwien. Auch wenn man hier von einer Pflichtaufgabe sprechen muss, ist es gerade im Cup verpönt, einen vermeintlich leichteren Gegner auch nur annähernd zu unterschätzen.

Patronanz

Stadtrat Günter Schnötzinger übernahm die Spielpatronanz über das Derby gegen Tulln und übergab das Spielgerät an UHC-Spieler Patrick Prokop.

Weinverkostung

Stadtrat Günter Schnötzinger übernahm die Spielpatronanz über das Derby gegen Tulln und übergab das Spielgerät an UHC-Spieler Patrick Prokop.

Champions-League-Flair in der Weinviertelarena!

Am Samstag wehte ein Hauch von Handballchampions-League durch die Weinviertelarena. Der kroatische Teamspieler Kristian Beciri, ein guter Freund von UHC-Spielmacher Anze Kljajic, gab sich die Ehre und sah sich das Derby gegen Tulln an. Der hünenhafte Kreisläufer kämpfte erst wenige Tage vorher mit seinem Verein PPD Zagreb gegen den deutschen Meister Flensburg/Handewitt und verlor nur knapp mit 17:20.

Foto 1: UHC-Manager Gerhard Gedinger schenkte dem prominenten Gast ein Erinnerungsstück in Form des UHC-Fanleibchens.

Foto 2: Hollabrunns Kapitän Anze Kljajic freute sich über den Besuch seines Freundes Kristian Beciri.

Foto 3: Leo Grubmüller, Oskar Fürst, Benedikt Ille, David Dimmel und Benedikt Zorn (v.l.) staunten über die „Dimensionen“ des kroatischen Teamspielers und holten sich gleich wertvolle Tipps von ihm.

 

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