Punkteteilung in einem kuriosen NÖ-Derby!

SPUSU CHALLENGE / Der UHC Hollabrunn trennt sich nach turbulenten sechzig Minuten mit einem 18:18-Remis von St. Pölten.

Nach den beiden knappen Niederlagen gegen Trofaiach und Korneuburg trat man sonntags die Reise in die Landeshauptstadt mit dem Vorsatz Punkte mitzunehmen an. Mit Kapitän Anze Kljajic und Linksaußen Sebastian Burger musste man zwei Stützen vorgeben; Shooter Gal trat noch dazu schwer verkühlt an.

Ungeachtet der personellen Problematik starteten Markovic & Co. aber sehr konzentriert in die Begegnung und rührten in der Anfangsviertelstunde Beton in der Abwehr an. Kam ein St. Pöltner doch einmal zum Wurf, so fand er in Schlussmann Thomas Spörk seinen Meister. Im Angriff wiederum versuchte man nicht überhastet abzuschließen und über zügige Kombinationen zum Erfolg zu kommen. Dies gelang auch weitestgehend, wen auch die Stange oder Latte mehrfach etwas gegen einen Torerfolg hatte. So gelang es bis zur 16. (!) Minute keinen Treffer zu kassieren und mit 5:0 in Front zu gehen.

Einmal mehr verzettelte man sich in weiterer Folge aber wieder in Einzelaktionen, die nichts Zählbares ergaben und für die ersten Gegentreffer auf Seiten der Hausherren sorgte. Die 9:6-Pausenführung sagte im Grunde genommen alles aus – hinten hui, vorne pfui.

Hälfte zwei war ebenfalls kein Leckerbissen für Handballfans: Prokop & Co. agierten im Angriff zu zaghaft und umständlich und scheiterten wiederholt an der eigenen Unzulänglichkeit. Mit Fortdauer der Begegnung holten die Traisenstädter immer mehr auf und übernahmen zu Beginn der Crunchtime sogar erstmals die Führung (15:16 – 53. Min.).

Die Schlussphase brachte jede Menge Hektik mit sich, wofür vor allem das heimische Kampfgericht sorgte. Schlussendlich trennte man sich mit einem 18:18-Remis, das gefühlt einer Niederlage gleich kam. Fakt war leider, dass man in diesem Derby eine bärenstarke Abwehrleistung, aber eine mehr als durchwachsene Offensivvorstellung geliefert hatte.

Um in den nächsten Spielen wieder punkten zu können wird jedenfalls eine Leistungssteigerung erforderlich sein. Die nächste Gelegenheit dazu gibt’s am Samstag in Leoben, auch keine leichte Aufgabe.

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