Klassischer Fehlstart ins Halbfinale!

Im ersten Semifinalspiel musste man aufgrund einer Hallenbelegung nach Tulln ausweichen. Ungeachtet dieses schwierigen Umstandes wollte man dennoch alles daran setzen, um mit einem Sieg vorzulegen. Dieses Vorhaben ging leider gewaltig schief.

Bereits in der Anfangsphase passierten viele technische Fehler und zahlreiche Fehlwürfe, die zu einem 6:10-Rückstand führten (20. Min.). Der Rückraum agierte viel zu statisch und konnte die steirische Abwehrreihe nicht wirklich in Bedrängnis bringen. Die Abwehrreihe präsentierte sich ebenfalls nicht in Bestform und erwies sich phasenweise als sehr löchrig. Der 11:14-Rückstand zur Pause ließ dennoch für den zweiten Abschnitt hoffen.

Obwohl man zunächst auf bis einen Treffer Differenz (15:16 – 36. Min.) verkürzen konnte, passierten in weiterer Folge erneut katastrophale Abspielfehler, bzw. verzettelte man sich in Einzelaktionen oder ließ sich von den Provokationen der Gäste unnötig anstecken. Ein klassischer 0:7-Lauf bescherte bis zur 46. Minute einen 15:23-Rückstand und schien die Niederlage bereits vorzeitig zu besiegeln.

Mit großem Kampfgeist gelangen daraufhin sechs Treffer in Serie und brachten den UHC wieder auf 21:23 heran. Individuelle Stellungsfehler in der Abwehr ermöglichten den Gästen aber erneut einfache Tore und besiegelten letztendlich eine 25:29-Niederlage in Spiel eins.

Fazit: Ein überaus mäßige Vorstellung, bei der sich die Wiener Schiedsrichter mit eigenwilligen Entscheidungen mehrfach nicht mit Ruhm bekleckerten, bedeutete letztendlich eine verdiente Niederlage gegen einen Gegner, der sehr clever agierte und die Schwachstellen des UHC an diesem Tag schonungslos aufzeigte. 

Die Ausgangslage für das Spiel am kommenden Mittwoch, 19.30 Uhr in Bruck ist somit ganz klar: ein Sieg muss her, sonst ist die Meisterschaft gelaufen.

Die UHC Fanatics versuchten lautstark unseren Jungs ein wenig “Weinviertelarena-Flair” zu vermitteln

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