Selbstfaller in St. Pölten!

Im Derby in der Landeshauptstadt lief für Graninger & Co. leider nicht viel zusammen. Vor einer sehr bescheidenen Zuschauerkulisse und diffusen Lichtverhältnissen (ein Drittel der Lampen angeblich defekt) brauchte man lange, um ins Spiel zu finden. (7:7 – 13. Min.). Ausschlaggebend dafür war, dass man in der Anfangsphase viel zu schludrig mit seinen Chancen umging und dadurch vorerst ins Hintertreffen geriet. Mit Fortdauer des ersten Abschnitts schien man dann endlich die Linie gefunden zu haben (12:8 – 19. Min.). Jedoch weit gefehlt – ein 0:5-Lauf brachte einen 12:13-Rückstand, der nach 30 Spielminuten in einen 15:16-Pausenrückstand mündete.

Hälfte zwei ging in dieser Tonart weiter: wieder verschlief man die Anfangsphase und fand sich in der 40. Minute mit einem 17:22-Rückstand wieder. Die ansonsten bisher solide Abwehr erwies sich mal um mal als äußerst löchrig, weil man einfach zu lasch dagegenhielt. Trotz Time-Out und Spielerwechsel änderte sich nicht mehr viel am Spielablauf. Im Angriff wurden weiterhin gute Chancen vergeben, in der Deckung passte es weiterhin nicht.

Schlussendlich kassierte man eine komplett unnötige 26:30-Niederlage, die nicht an der Stärke des Gegners (ohne dessen Leistung schmälern zu wollen), sondern schlicht an der eigenen Unfähigkeit an diesem Abend lag. Es fiel schwer, Positives hervorzukehren, weil es nicht viel davon zu finden gab. Der Verlust der Tabellenführung war damit klar, aber auch durchaus verdient.

 

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