Durchschnittsleistung war zu wenig!

Der UHC Hollabrunn verliert nach guter erster Halbzeit im zweiten Abschnitt den Faden und letztendlich mit 22:25 auch die Partie.

Runde drei brachte das Spiel der punktegleichen Teams von Hollabrunn und Bärnbach/Köflach. Die Steirer hatten einmal mehr vor der Saison stark aufgerüstet und gelten als einer der Topkandidaten auf den Meistertitel. Im Hollabrunner Lager fehlte weiterhin Ulli Weitschacher verletzungsbedingt.

Die Anfangsviertelstunde verlief zunächst recht ausgeglichen (6:6 – 14. Min.). Schlussmann Matthias Meleschnig war ein solider Rückhalt und seine Vorderleute hielten die energisch anstürmenden Hausherren relativ gut in Schach. Schwungvoll vorgetragene Angriffe führten danach zu einer 10:7-Führung für Burger & Co. Die rote Karte für einen Köflacher, ein vergebener Penalty und zwei kassierte Tore in Überzahl verhinderten in weiterer Folge einen größeren Vorsprung. Mit einer 13:11-Führung ging es trotzdem in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff verlor man aber leider zusehends den Faden im Angriffsspiel. Anstatt geduldig weiter zu kombinieren, verzettelte man sich wiederholt in unnötige Einzelaktionen und scheiterte mehrfach mit überhasteten Würfen an Schlussmann Szabo. Die Hausherren nutzten hingegen  ihre Chancen und sicherten sich letztendlich einen 25:22-Heimerfolg.

Unterm Strich bleibt festzuhalten, dass man in der Überzahl seine Möglichkeiten nicht nutzen konnte und dadurch eine mögliche vorzeitige Entscheidung vergab. Im Angriffsspiel gelang es nicht, die Aktionen fertigzuspielen, bzw. wurden meist die falschen Entscheidungen (mangelhafte Kreisanspiele, Schnur nicht fertiggespielt usw.) getroffen. Einzig die Erkenntnis blieb, dass man gegen einen Gegner verloren hatte, der an guten Tagen sicherlich schlagbar ist. Gelegenheit dazu wird es in dieser Saison ja noch einige geben.

Weiter geht’s samstags mit dem Heimspiel gegen den Aufsteiger Atzgersdorf. Die Wiener überraschten mit einem deutlichen 30:21-Heimerfolg gegen Korneuburg und halten ebenfalls bereits bei vier Punkten. Dementsprechend gewarnt wird man auch in diese Partie gehen, bzw. sich diese Woche konzentriert auf die Begegnung vorbereiten.

Marschverpflegung vom Stammwirten!

Das Gasthaus Graf in der Wienerstraße ist seit Jahrzehnten der “Hauswirt” der Handballer. Für die weite Reise in die Weststeiermark gab Wirt Erwin Graf den Spielern eine Marschverpflegung in Form eines leckeren Nudelgerichts mit auf die lange Reise. 

Michael Nebenführ (vorne rechts) & Co. ließen sich das Mittagessen in der spätsommerlichen Hitze schmecken.

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