Deutlicher Heimsieg gegen Vöslau!

Im ersten Heimspiel der laufenden Saison fertigt der UHC den Vizemeister der Vorsaison mit 30:16 ab!
Nach dem Auftaktsieg in Bruck wollte man natürlich vor eigenem Publikum daheim gegen Vöslau nachlegen. Noch dazu gegen jenen Gegner, gegen den man im Halbfinale der Vorsaison so bitter ausgeschieden war. Der kolportierte neue Legionär der Gäste war zwar vor Ort, aber noch nicht einsatzbereit. 

Von Beginn an zeigten Graninger & Co. den Gästen ihre Grenzen auf und ließen sie nicht ins Spiel kommen. Die Abwehr stand sehr solide und Schlussmann Thomas Spörk präsentierte seine “Bruck-Form” und parierte ein ums andere Mal. Im Angriff bewies Spielmacher Anze Kljajic einmal seine aktuelle Spielfreude und kurbelte unermüdlich. Nach zehn Minuten freute man sich im Publikum bereits über eine 7:2-Führung.

Überhastete Würfe brachten in weiterer Folge nicht wirklich einen zählbaren Erfolg, dafür aber die Thermalstädter etwas heran (8:5 – 22. Min.). In der Schlussphase der ersten Spielhälfte besann man sich wieder seiner Qualitäten und stellte mit einem 5:0-Lauf auf 13:5.

Hälfte zwei verlief wie auf einer schiefen Ebene – allerdings in Richtung Vöslauer Tor. Unermüdlich überrannte man die gegnerische Abwehrphalanx und scorte Tor um Tor (28:11 – 53. Min.). Trainer Ivo Belas hatte zwischenzeitlich schon reagiert und in der Schlussviertelstunde alle Bankspieler ins Rennen geschickt. Diese lösten ihre Aufgabe ebenfalls sehr geschickt und brachten einen beeindruckenden 30:16-Erfolg über die Distanz.   

Selten hatte man der Weinviertelarena eine so herzhaft aufspielende UHC-Mannschaft gesehen, bei denen sich elf von dreizehn Feldspielern in die Torschützenliste eintrugen. Gestützt auf einen blendend disponierten Tom Spörk im Gehäuse, eine sehr variable und kompakte Abwehr, sowie ein ausgesprochen flüssiges Kombinationsspiel im Angriff, konnte man den ehemaligen Angstgegner komplett in die Schranken weisen. 

Wie es die Auslosung will, führt nun die nächste Reise am Samstag erneut in die Steiermark, wo es gegen den punktegleichen Tabellenführer Bärnbach/Köflach geht. Dort werden zwar nur zwei Punkte vergeben. Um diese möchte man aber ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Das bedeutet diese Woche intensiv daran arbeiten, um samstags hoffentlich die Früchte der Anstrengungen zuz ernten.

 

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