Verdienter Sieger im Weinviertelderby!

SPUSU CHALLENGE / Der UHC Hollabrunn feiert mit einer starken Leistung einen verdienten 33:31-Derbysieg gegen Korneuburg!

Vorweg, es war das rassige Spiel, das man sich bereits im Vorfeld erwartet hatte. An die 800 Zuschauer, dazu zwei motivierte Fanblocks und intensive Zweikämpfe am Parkett. All das, was man sich von einem Handballspiel, vor allem einem Derby, erwartet.

Der Reihe nach – Korneuburg startet mit dem ersten Treffer durch Kasagranda, der UHC schlägt via Vuksa und Markovic postwendend zurück. Beide Abwehrreihen stehen sehr gut gestaffelt und halten konsequent dagegen.

Mit Fortdauer des ersten Abschnitts übernehmen Kljajic & Co. zunehmends das Kommando und behaupten auch permanent die Führung (12:8 – 20. Min.). Bis zum Pausentee kann dieser Vorsprung auch gehalten werden (16:12).

Den ersten Aufreger gibt’s jedoch noch kurz vor dem Pausenpfiff: Korneuburg Rechtsaußen Kasagranda trifft Schlussmann Spörk ins Gesicht und wird mit einer roten Karte vom Feld gestellt. Eine harte Entscheidung, wenn auch dem Regelwerk nach vertretbar. Für Trubel in der Halbzeitpause abseits des Spielfelds ist jedenfalls gesorgt…..

Nach Wiederanpfiff präsentiert sich der UHC bärenstark und baut binnen weniger Minuten den Vorsprung auf 22:14 (37. Min.) aus und scheint einem klaren Derbysieg entgegenzusehen. Doch weit gefehlt.

Einmal mehr reißt ein wenig der Schlendrian ein, werden wieder gute Wurfchancen vergeben, bzw. ermöglichen technische Fehler den Gästen rasche Gegenstoßtreffer. So kommt der Bezirksnachbar nochmals heran und verkürzt in der Schlussphase bis auf einen Treffer (31:30 – 58. Min.).

Trainer Belas nimmt die fällige Auszeit und stellt sein Team auf die finale Phase ein. Der überragende Feldspieler auf Seiten des UHC, Sebastian Burger, stellt mit einem herrlichen Wutzler auf 32:30. Korneuburg verkürzt in der Schlussminute nochmals auf 32:31 und sorgt für Hochspannung in den Schlusssekunden in der Weinviertelarena.

Spielmacher Anze Kljajic beweist seine Führungsqualitäten, übernimmt die Verantwortung und scort unter dem Jubel der zahlreichen UHC-Fans den finalen Treffer zum 33:31-Sieg.

Unterm Strich geht der Derbyerfolg definitiv in Ordnung, auch wenn man es verabsäumte, den Sack vorzeitig zuzumachen. Das Fehlen von Schlussmann Matthias Meleschnig und Rookie Andi Dräger machte sich vor allem in der Schlussviertelstunde spürbar bemerkbar. Korneuburg bestätigte zurecht ihren Platz im oberen Play-Off, der gleichbedeutend mit einem Wiedersehen im Frühjahr ist. Durch die Niederlage von Köflach konnte man den Rückstand auf den Tabellenführer auf drei Punkte reduzieren und geht nun hochmotiviert in die beiden restlichen Heimspiele gegen St. Pölten und den Fivers.

Man-of-the-Match

Tom Spörk erwies sich als starker Rückhalt für seine Vorderleute

TOPSCORER

Links-Außen Sebastian Burger war mit 13!! Treffern Top-Scorer des UHC und lieferte noch dazu das TopTOR des Spiels.

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Hagendorfer
 

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