Verfolgerduell endet mit einem Remis!

Im ersten Spiel der Rückrunde hatte der UHC mit HLA-Absteiger Bruck/Mur eines der Topteams der Liga zu Gast. Das Hinspiel konnte man in der Steiermark gewinnen und wollte natürlich auch daheim doppelt anschreiben.

Dieses Vorhaben schien sich anfangs auch zu bewahrheiten. Mit je zwei Treffern von Spielmacher Anze Kljajic und Shooter Kristof Gal lag man rasch mit 4:0 voran. Leider ging es nicht in dieser Tonart weiter. Einmal mehr vergab man den ersten Penalty, scheiterte wiederholt am gegnerischen Torhüter und kassierte auch das eine oder andere Gegentor (11:11 – 24. Min.). Ein starker Schlussspurt brachte aber dennoch eine 14:11-Halbzeitführung.

Den Start in die zweite Hälfte verschlief man aber leider und fand sich bald wieder mit einem Gleichstand wieder (16:16- 36. Min.). Zunächst verlief die hochklassige Partie, in der beide Teams sehr stark agierten auf ausgeglichenem Niveau (24:24 – 49. Min.) Mit einem Doppelschlag erhöhten die Gäste dann auf 26:24 und schienen auf die Siegerstraße einzubiegen.

Eine Auszeit von Trainer Belas sorgte für Ordnung im UHC-Spiel und brachte durch Treffer von Kljajic und Graninger den neuerlichen Gleichstand (26:26). In der Crunchtime legten Graninger & Co zweimal vor und hatten bei 29:28 den Matchball vor Augen, der jedoch in einem Zeitspiel und Ballverlust endete. Der finale Angriff der Steirer bescherte einen Penalty, den Teamspieler Martin Breg im zweiten Versuch zum Remis unterbrachte.

Unterm Strich hatten die Zuschauer in der Weinviertelarena eine ausgesprochen rassige Partie gesehen, die zwei Teams auf Augenhöhe zeigte. Im Hollabrunner Lager haderte man etwas mit sich selbst, da man vor allem in der Schlussviertelstunde manche gute Einschussgelegenheit ungenutzt ließ. Die finale Aktion (Wiederholung des Penaltys) sorgte zwar für ziemliche Aufregung, war aber laut Auskunft der Verantwortlichen regelkonform. Somit musste man sich mit dem Remis abfinden, mit der ziemlichen Gewissheit, sich aber im Frühjahr im Meisterplay-off wieder begegnen zu werden.

Weiter geht es bereits am kommenden Freitag, 20 Uhr in Vöslau, wo man unbedingt gewinnen muss, um den Anschluss an den derzeitigen Tabellenführer, die HSG Bärnbach/Köflach, nicht zu verlieren. Schlussendlich ist dieser Gegner dann auch im nächsten Heimspiel am 24. November zu Gast in der Weinviertelarena.

 
Flotographix
 

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