Starke erste Halbzeit nicht belohnt!

Unsere Damen empfingen am vergangenen Samstag zu Hause den UHC Admira Landhaus. Gegen die Wienerinnen, welche sich bereits fix für das obere Playoff qualifiziert haben, waren unsere Mädls in der Außenseiterrolle, doch dies wollte man auf Seiten des UHC Hollabrunn so nicht bestätigen.

Die erste Halbzeit verlief anfangs sehr ausgeglichen und die Hollabrunnerinnen erwischten einen guten Start in die Partie. Torfrau Magdalena Jasova zeigte mit einigen Paraden dass sie ihr Handwerk versteht und der Mannschaft in der entscheidenden Meisterschaftsphase (Anm. unteres PlayOff) ein hilfreicher Rückhalt sein kann.

Nach 12. Minuten erspielten die favorisierten Wienerinnen erstmals einen 3-Tore-Vorsprung (5:8), doch die UHC-Mädls blieben weiter sehr konzentriert und setzten die Anforderungen des Trainers gut um. Der Rückstand konnte bis zur Pause gehalten werden und die zahlreichen UHC Fans sahen eine ansprechende erste Halbzeit, wenn nicht die beste der bisherigen Saison (14:17). Conny Geischläger bewies mit zwei wunderschönen Treffern einmal mehr, dass sie eine wichtige Stütze der Mannschaft ist.

Im Verlauf der zweiten Spielhälfte schliechen sich dann leider viele technische Fehler ein und man konnte das Niveau der ersten 30 Minuten nicht mehr halten. Der UHC Admira Landhaus geht am Ende mit 31:20 als Sieger vom Platz, obgleich das Ergebnis leider auch auf die mangelhafte Wurfausbeite auf Seiten der Hollabrunner Mädls zurückzuführen ist.

Aufgrund der phasenweise guten Vorstellung ist die Niederlage am Ende zu hoch. Nichts desto trotz bewiesen die Mädls in der ersten Halbzeit, dass sich die harte Arbeit der letzten Monate immer mehr bemerkbar macht. In den nächsten Wochen geht es nun darum, sich auf das letzte Spiel des Grunddurchgangs gegen Tulln, aber viel wichtiger auf das Untere PlayOff vorzubereiten, in dem man sich große Ziele gesteckt hat.

Legionärinnen

 Torfrau Magdalena Jasova (Mitte) erstmals in der Weinviertelarena im Einsatz.  Dana Mecirova (links) ist nach Ihrer schweren Verletzung auch auf dem Weg zurück zu alter Stärke.

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